Kardamom: Die Königin der Gewürze

Perfekt für Gebäck, Desserts und heiße Getränke

Kardamom ist ein köstliches und kostbares Gewürz – was ihm unter Fans auch den Titel „Königin der Gewürze“ einträgt! Auch wir lieben seinen ganz besonderen Geschmack, der warm und süß, zugleich etwas scharf und zitronig-frisch ist. Daher verwenden wir Kardamom regelmäßig in unseren Rezepten, und du findest ihn in allen Kategorien von Backen über Desserts bis hin zum Einmachen und mehr. Wir stellen dir heute den aromatischen Tausendsassa etwas genauer vor, erklären, wie man ihn optimal verarbeitet und haben reichlich Rezeptvorschläge für dich.

Kardamom: Herkunft und Sorten

Die kleinen dreiseitigen Kardamomkapseln, die die intensiv aromatischen Samenkörnchen beherbergen, stammen von einer Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Ursprünglich war diese in Indien und dem umliegenden asiatischen Raum beheimatet, heute wird Kardamom weltweit in tropischen Zonen angebaut. Die Samenkapseln werden kurz vor der Reife von Hand geerntet, was für den relativ hohen Preis des Gewürzes sorgt. 

Man unterscheidet botanisch wie in der Küche zwischen grünem und schwarzem Kardamom: Grüner Kardamom, erkennbar an den hell-grünlichen Kapseln, ist bei uns deutlich gebräuchlicher und du findest ihn regelmäßig im Gewürzregal der Supermärkte. Er wird für süße Gerichte und vieles mehr verwendet und besticht mit seinem feinen scharf-süßlichen Geschmack. Schwarzer Kardamom mit seinen bräunlichen, etwas größeren Kapseln hat ein eher herbes, leicht rauchiges Aroma und kommt vor allem in herzhaften Gerichten wie Currys zum Einsatz. In unseren Rezepten verwenden wir immer den feinen, grünen Kardamom.

Kardamom in der Küche

Wie bei vielen Gewürzen gilt auch für Kardamom: Er schmeckt deutlich intensiver, wenn du ihn im Ganzen kaufst und erst kurz vor der Verwendung zerkleinerst. Luftdicht verpackt und an einem dunklen Ort aufbewahrt bleiben Kardamomkapseln etwa ein Jahr lang aromatisch. Verflüchtigt sich ihr Geschmack, solltest du den Kardamom durch frische Ware ersetzen – aber du kannst die Reste trotzdem verwenden, zum Beispiel für deinen täglichen Kaffee (siehe unten). 

Die trockenen, papierähnlichen Samenkapseln lassen sich am einfachsten öffnen, indem du sie im Mörser vorsichtig zerstößt, bis sie an den Kanten aufspringen, oder mit der flachen Seite eines Messers auf einem Brett leicht andrückst. Nun kannst du die kleinen Samen aus dem Inneren herauslösen und im Mörser zerstoßen bzw. fein zerreiben. Die Samenkapsel verwendest du in diesem Fall nicht mit. 

Grob oder fein gemahlener Kardamom findet seinen Einsatz in Teigen, in Getränken, zum Abrunden von Gewürzmischungen für die winterliche Backstube, in Desserts und Eingemachtem. Willst du den Kardamom mitkochen, z.B. in einem Milchreis oder Tee, kannst du die Kapseln auch mit verwenden. Sie geben viel Aroma ab, wenn du auch sie vorher leicht andrückst und so öffnest. 

Du kannst Kardamom auch gemahlen kaufen – das ist hilfreich, wenn du ihn häufig verwendest und es im Alltag schnell gehen soll. Nimm dann nur kleine Mengen und bewahre den Kardamom gut verschlossen auf.

Klassische Rezepte mit Kardamom – Tradition trifft Kreativität

Kardamom wird oft mit anderen warmen Gewürzen wie Zimt, Koriander, Piment, Nelken oder Muskatnuss kombiniert, beispielsweise in Weihnachtsgewürzmischungen, in Gewürztees oder in Currypulver, das in Chutneys oder in der herzhaften Küche zum Einsatz kommt. Während diese Kombis uns vertraut sind und sehr lecker schmecken, bietet Kardamom pur einen so intensiven und besonderen Geschmack, dass es sich lohnt, diesen auch solo zu feiern: 

Die saftigen Rhabarberbrötchen beispielsweise werden zusätzlich zu den Früchten mit einer schnell gemachten Kardamombutter gefüllt. Der Teig eines lockeren Hefezopfs wird mit Kardamom aromatisiert und die Creme in unserer köstlichen Mandel-Buttercremetorte damit ebenso abgerundet wie die Ganache in den frühlingshaften Trüffeln. Als Geschmacksrichtung für selbst gemachte Eiscreme überzeugt das Gewürz auch im Sommer, in einer feinen Cashewcreme schmeckt es das ganze Jahr.

In Skandinavien ist Kardamom unverzichtbarer Bestandteil von feinen süßen Hefeteilchen. Davon haben wir uns auch zu unseren Kardamom-Orangen-Knoten inspirieren lassen, denn Kardamom harmoniert ganz wunderbar mit dem feinen Geschmack der Südfrucht, wie auch unser köstliches Pflaumenkompott beweist.

In der orientalischen Küche verwendet man gerne gestoßenen oder gemahlenen Kardamom in aufgebrühtem Kaffee. Er soll das geliebte Heißgetränk bekömmlicher machen und verleiht ihm eine warme, aromatische Note wie dem veganen Mandel-Latte macchiato. Weil die beiden Aromen so gut zusammenpassen, haben wir sie außerdem in unseren unkomplizierten Kaffee-Kardamom-Streifen verwendet, die als süßer Snack aus jeder schlichten Tasse Kaffee etwas Besonderes machen. Mit unserem selbstgemachten Tonka-Kardamom-Zucker oder als Gewürzsirup steht das unnachahmliche Aroma ganz unkompliziert und schnell zum Süßen von Tee, Kaffee oder Kakao zur Verfügung.

Unsere Rezeptauswahl

Wenn du auf den Geschmack gekommen bist und dir noch mehr Inspirationen mit dem wunderbaren Gewürz wünschst, gib einfach „Kardamom“ in unsere Rezeptsuche ein und lass dich überraschen, wie viele Einsatzmöglichkeiten es für die Gewürz-Königin gibt!

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