Die Kühlung – eine menschliche Erfolgsgeschichte
Über das Kühlen von Lebensmitteln wurden ganze Bücher geschrieben, denn dabei handelt es sich um eine Erfolgsgeschichte der Menschheit: Sie reicht von ersten Eishäusern in Mesopotamien vor ca. 4000 Jahren und chinesische Eiskeller seit rund 1000 vor Christus über mit Schnee gekühlte Weine im alten Rom und Jahrhunderte des lukrativen Eishandels in Europa und Amerika bis zur Erfindung des Haushaltskühlschranks Anfang des 20. Jahrhundert.
Das Eis, das früher von Gletschern und aus den Bergen geholt wurde, diente zwar durch die Jahrhunderte in erster Linie der Kühlung anderer Lebensmittel, wurde aber auch selbst verspeist und dafür mit Gewürzen, Aromen, Fruchtpüree und mehr aromatisiert.
Seit es Kühl- und Gefrierschränke gibt, gehört die frostige Süßspeise für die meisten Menschen zum Alltagsleben dazu – und hat sich trotzdem einen kleinen Hauch von Luxus erhalten.
Zur zweiten Gruppe zählt klassische Eiscreme mit Milch und/oder Sahne, wie man sie als Kugeln in der Waffel kennt. Sie kann heute auch vegan aus pflanzlichen Milchalternativen hergestellt werden. Für ihre typisch cremige Konsistenz wird diese Eiscreme unter Rühren gefroren, bis sie einen zarten Schmelz bekommt. Fast professionell gelingt das zu Hause mit einer Eismaschine, die die Masse beim Rühren nach und nach herunterkühlt und frostet. Wer keine Eismaschine hat, kann das Eis auch im Tiefkühler gefrieren. Dabei muss es dann nach regelmäßig etwa alle 30 bis 60 Minuten gründlich durchgerührt werden, um die entstehenden Eiskristalle zu zerkleinern und so die gewünschte weiche Konsistenz zu erzielen. Dann wird die Eiscreme klassisch zu Kugeln portioniert und vernascht.