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Zahnpflege

Alternativtext des BildesKaries ist eine multifaktorielle Erkrankung der Zähne, an der Bakterien der Mundhöhle beteiligt sind.
Diese Bakterien ernähren sich von vergärbaren Kohlenhydraten (z.B. aus Zucker, Müsli, Haferflocken, Kartoffelchips), die zu Säuren verstoffwechselt werden. Da die Bakterien sich in den Belägen auf den Zähnen aufhalten, können die Säuren den Zahn direkt angreifen. Dies führt bei längerer Einwirkzeit zu einem Loch im Zahn.

Die Menge der verzehrten Kohlenhydrate spielt bei der Säurebildung keine große Rolle, vielmehr ist die Häufigkeit des Verzehrs ausschlaggebend.

Aktive Beiträge zur Vermeidung von Karies
Um Karies entgegenzuwirken, muss man die Belagbildung vermeiden. Das erreicht man am besten durch gründliches Zähneputzen morgens und abends mit einer fluoridhaltigen Zahncreme. Zusätzlich wird der Zahnschmelz durch das Fluor gehärtet und so vor Säureangriffen geschützt.

Bei den ganz Kleinen sollte auf kariogene Flüssigkeiten in Saugerflaschen ganz verzichtet werden.

Die Mundhygiene und die Fluoridanwendungen haben sich in den letzten 30 Jahren stark verbessert. Das ist auch der Grund für den 80 % igen Rückgang an Karies bei Zwölfjährigen.

Übrigens: Der Zuckerverbrauch ist in dieser Zeit konstant geblieben!