Diabetes: Auch Süßes ist erlaubt!
Volkskrankheit Diabetes: Allein in Deutschland sind über 6 Millionen Menschen an der Stoffwechselstörung erkrankt, Tendenz steigend. Die Ursache liegt in einem Mangel des vom Körper produzierten Hormons Insulin, das für die Regulierung des Blutzuckerspiegels sorgt.
Dank wirkungsvoller Medikamente können Diabetiker heute ein fast ganz normales Leben führen. Bei der erfolgreichen Behandlung des Diabetes spielt vor allem die Ernährung eine wichtige Rolle.
Die Diagnose Diabetes ist allerdings nicht automatisch mit dem Verzicht auf leckere Speisen und Getränke verbunden. Wirklich verboten ist fast nichts – vorausgesetzt, die Nahrungsmittel werden gezielt in den Ernährungsplan eingebunden. Ganz wichtig für eine optimale Einstellung des Blutzuckers ist dabei die genaue Kenntnis des Nährstoffgehaltes von Lebensmitteln. Positiv auf einen günstigen Blutzuckerverlauf wirken sich zudem Sport und eine ausgewogene, vollwertige Ernährung aus, die sich auf 5 - 6 kleinere Mahlzeiten pro Tag verteilen sollte.
Und auch auf süße Leckereien müssen Diabetiker nicht zwangsläufig verzichten. Haushaltszucker ist allerdings tabu, da er einen sehr schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels bewirkt. Wesentlich besser geeignet ist der aus reiner Fructose gewonnene Fruchtzucker, der den Blutzuckerspiegel wesentlich langsamer ansteigen lässt. Mit dem SweetFamily Flüssig verleihen Sie Saucen, Marinaden und Vinaigretten eine optimale Konsistenz oder verfeinern Desserts, Gerichte, Kalt- oder Heißgetränke. Die Kohlenhydrate sind im Wesentlichen Fruchtzucker. Die Nährwertangaben je 100ml betragen: Brennwert 1820 kJ / 450 kcal, Eiweiß 0 g, Kohlenhydrate 107 g, Fett 0 g. Mit Fruchtzucker, z.B. Mit SweetFamily Diät-Gelierfruchtzucker 3:1 oder SweetFamily Fruchtzucker, lassen sich außerdem leckere Marmeladen, Desserts und Backwaren zubereiten, die ohne Probleme in den Ernährungsplan von Diabetikern integriert werden können. Schon gewusst? Wer Süßspeisen mit Zimt verfeinert, kann die Senkung des Blutzuckerspiegels zusätzlich unterstützen. Laut aktueller Studien hat das Gewürz nämlich positiven Einfluss auf die Blutzuckerwerte. Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Diabetesformen: Typ I und Typ II.
Diabetes mellitus Typ I
Von dieser Diabetes-Form sind hauptsächlich Kinder und junge Erwachsene betroffen. Die Bauchspeicheldrüse der Erkrankten produziert immer weniger und schließlich gar kein Insulin mehr. Dadurch kann Glukose nicht mehr in die Zellen transportiert werden. Das Hormon Insulin muss injiziert werden. Als mögliche Ursachen für diese Erkrankungen kommen Viruserkrankungen (z.B. Mumps, Masern, Röteln) oder eine Fehlreaktion des Immunsystems in Betracht.
Diabetes mellitus Typ II (Altersdiabetes)
Von dieser Diabetesform sind mehr als 90 Prozent der Diabetiker betroffen. Die Insulinwirkung ist gestört und die Sekretion des Insulins verzögert. Dadurch ist nach einer Mahlzeit der Blutzuckerspiegel für einen längeren Zeitraum als normal erhöht. Dies kann sich negativ auf den Körper (Augen, Nieren, Herz und Blutzirkulation) auswirken. Die Hauptursache für Diabetes Typ II liegt überwiegend in einem zu hohen Körpergewicht.
Durch unseren veränderten Lebensstil (höherer Fettkonsum in Verbindung mit weniger Bewegung) ist die Anzahl der übergewichtigen jungen Menschen drastisch gestiegen, daher erkranken auch immer häufiger jüngere Menschen an Diabetes Typ II.
Durch Abbau bzw. Vermeidung von Übergewicht und durch körperliche Bewegung kann man das Risiko, an Diabetes Typ II zu erkranken, senken.
Lange Zeit wurde Diabetikern empfohlen, auf eine kohlenhydratarme Kost umzustellen. Diese Ernährungsform hat aber zur Folge, dass fettreicher und somit häufig auch kalorienreicher gegessen wurde. Dies führte zu vermehrtem Übergewicht.
Untersuchungen haben nun gezeigt, dass ein höherer Kohlenhydratanteil in der Nahrung eine Minimierung der Risikofaktoren bewirken kann. Auch Zucker darf bis zu 10 Prozent als Energielieferant zugeführt werden.
